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THERAPIEN

Klassische Physiotherapie

Das Fundament der therapeutischen Arbeit kommt nach Verletzungen, Operationen, Unfällen oder chronischen Beschwerden zum Einsatz, um Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit fördern und Körperfunktionen zu verbessern. Sie umfasst Manuelle Therapie bzw. Mobilisationstechniken, Massagetechniken, passive und aktive Übungen zur Schmerzreduktion, Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination und Kraft sowie Hilfe zur Selbsthilfe.

 

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Viszerale Therapie

Dabei werden die inneren Organe zusammen mit dem Bewegungsapparat behandelt. Organe sind miteinander und auch über Bindegewebe, Bänder und Faszien mit dem Bewegungsapparat verbunden. Durch Entzündungen, Operationen, Narben, Stress kann es zu Einschränkungen der Organbeweglichkeit und daher in weiterer Folge zu Funktionseinschränkungen oder Schmerzen im Körper kommen. Durch sanfte manuelle Techniken wird versucht Spannungen der Organe zu ertasten, zu lösen und ihre Beweglichkeit zu verbessern, um körperliche Schmerzen zu lindern.

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Anwendungsmöglichkeiten:

  • Wirbelsäulenbeschwerden: Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall, Gleitwirbel, …

  • Hüft-, Knie- oder Schulterbeschwerden

  • Schmerzen oder Blockaden des Iliosakralgelenks

  • Schmerzen der Rippen oder des Brustkorbes, Skoliose

  • Atemprobleme

  • Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus

  • Verdauungsprobleme: Verstopfung, Morbus Crohn, …

  • Magenschmerzen, Sodbrennen

  • Herzbeschwerden

  • Häufige Blasenentzündungen

  • Frauenthemen: Menstruationsschmerzen, Endometriose, Wechselbeschwerden, Kinderwunsch, Schwangerschaft, unerfüllter Kinderwunsch, Schwangerschaftsbegleitung, Geburtsvorbereitung

 

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Gynäkologische Physiotherapie

Dieses spezialisierte Fachgebiet der Physiotherapie behandelt Beschwerden im Becken, Beckenboden und den umliegenden Strukturen. Das Ziel ist es Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich des Beckens bzw. des Beckenbodens zu lindern, die Funktion des Beckenbodens wiederherzustellen und vor allem die Lebensqualität zu verbessern. Dafür werden manuelle, vaginale Techniken sowie gezielte individuellen Übungen eingesetzt. Das erfordert viel Vertrauen und wird daher individuell angepasst und sanft und einfühlsam ausgeführt. Natürlich immer in Rücksprache mit der Patientin.

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Anwendungsgebiete:

  • Schwangerschaft und Geburt: Rückenschmerzen, Beckenschmerzen, Ischiasbeschwerden

  • Nach Schwangerschaft und Geburt: Beckenbodenschwäche, Narben bzw. Narbenschmerzen nach Kaiserschnitt oder Dammverletzungen

  • Rectusdiastase

  • Inkontinenz

  • Prolaps (Senkungen der Blase, Gebärmutter und/oder Darm)

  • Vorbereitung auf oder Rehabilitation nach gyn. Eingriffen wie z.B. Hysterektomie, Senkungsoperationen

  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)

  • Endometriose

 

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Osteopathie
Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode und betrachtet den gesamten Körper als zusammenhängendes System. Ziel ist es, mögliche Ursachen von Beschwerden zu erkennen und die natürliche Regulations- und Anpassungsfähigkeit des Körpers zu unterstützen. In der Osteopathie werden drei Teilbereiche unterschieden: die parietale, viszerale und craniale Osteopathie. Diese Bereiche stehen in Wechselwirkung miteinander und können sich gegenseitig beeinflussen. Daher werden sie in der osteopathischen Behandlung als Ganzes betrachtet, untersucht und mit manuellen Techniken behandelt.


- Parietale Osteopathie
Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat und seinen funktionellen Zusammenhängen. Dazu gehören unter anderem Gelenke, Muskeln, Faszien, Sehnen und Bänder sowie die Wirbelsäule und Nerven. Verletzungen, Unfälle, übermäßige Beanspruchung, aber auch fehlende Belastung können Bewegungseinschränkungen, erhöhte Spannungen und Veränderungen im Gewebe auslösen. Dadurch können Funktionsstörungen und Beschwerden entstehen, die osteopathisch behandelt werden können.


Anwendungsmöglichkeiten:

  •  Nach Operationen und Unfällen

  •  Bei Sportverletzungen, Überlastungssyndromen und Muskelverspannungen

  •  Beschwerden an Schulter, Hüfte, Knie und anderen Gelenken z.B. bei Arthrose

  •  Nervenschmerzen, Ausstrahlungen & Carpaltunnelsyndrom

  •  Wirbelsäulenbeschwerden und Nackenschmerzen 


- Viszerale Osteopathie
Die viszerale Osteopathie beschäftigt sich wie die Viszerale Therapie (Siehe weiter oben) mit den inneren Organen, deren Mobilität und ihren Verbindungen zum Bewegungsapparat. Dabei werden Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich der Organe und des umgebenden Gewebes untersucht und behandelt. 

 

- Craniale Osteopathie
Die craniale Osteopathie (oder craniosacrale Osteopathie) beschäftigt sich mit den Strukturen des Schädels und Gesichts, dem Nervensystem, dem craniosacralen System und deren funktionellen Verbindungen. Dabei werden unter anderem die Bereiche Kopf, Kiefer, Nacken und Kreuzbein betrachtet und mit sanften Techniken behandelt. 


Anwendungsmöglichkeiten:

  • Beschwerden nach Schleudertrauma oder Verletzungen im Kopfbereich

  • Migräne und Spannungskopfschmerzen

  • Beschwerden im Kieferbereich (CMD)

  • Begleitung bei kieferorthopädischer Behandlung (Zahnspange)

  • Spannungen und Schmerzen im Kopf-, Gesichts- und Nackenbereich

  • Schwindel und Tinnitus 

  • Stressbedingte Beschwerden und Spannungszustände

 


Bobath-Therapie
Die Bobath-Therapie ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept für Menschen mit neurologischen Erkrankungen. Im Mittelpunkt stehen die individuellen Bewegungsmöglichkeiten und die Förderung von Bewegungsabläufen im Alltag. Durch gezielte Bewegungsanbahnung und aktive Übungen können Bewegungsfähigkeit, Koordination und Selbstständigkeit unterstützt werden. Die Bobath-Therapie kommt unter anderem bei Schlaganfall, Multipler Sklerose und Cerebralparese zum Einsatz.

 


Atemtherapie
Die Atemtherapie ist ein physiotherapeutischer Behandlungsansatz zur Unterstützung und Verbesserung der Atemfunktion. Durch gezielte Atemübungen und manuelle Techniken können die Beweglichkeit des Brustkorbs verbessert und die Atemmuskulatur gekräftigt und unterstützt werden. Hilfsmittel wie PEP, Flutter und Inhalationen helfen bei der Mobilisation und dem Abhusten von Sekret. Atemphysiotherapie kommt unter anderem bei chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD und Mukoviszidose sowie nach Atemwegsinfekten oder Covid zum Einsatz.

 


Yogatherapie
Die Yogatherapie verbindet gezielte Körperübungen mit bewusster Atmung und Achtsamkeit. Die Praxis und Übungsabfolge wird individuell mit jedem Patienten erarbeitet und an die jeweiligen Beschwerden, körperlichen Möglichkeiten und persönlichen Ziele angepasst. Therapeutischer Yoga-Einzelunterricht kann unter anderem zur Unterstützung bei Beschwerden des Bewegungsapparates, nach Verletzungen sowie zur Prävention eingesetzt werden.

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